Ratgeber · Frachtenbörse

Frachtenbörse: was sie ist und wie Sie die passende wählen

Eine Frachtenbörse ist eine Online-Plattform, auf der Speditionen, Verlader und Broker Ladungen einstellen und Frachtführer sie finden und den Auftraggeber kontaktieren. Bei der Wahl kommt es darauf an, welche Märkte Sie sehen, wann Sie Kontaktdaten erhalten, wie Firmen geprüft werden und was der Zugang kostet. Die Frachtenbörse lässt sich ohne Konto ansehen: Route, Termine, Fahrzeugtyp, Gewicht und Preis jeder Ladung sind öffentlich, die Kontaktdaten des Auftraggebers nicht.

So funktioniert eine Frachtenbörse

  1. Der Auftraggeber stellt eine Ladung ein: Route, Termine, Fahrzeugtyp, Gewicht und Preis.
  2. Frachtführer filtern nach Land, Ort, Datum und Fahrzeugtyp.
  3. Beide Seiten nehmen direkt Kontakt auf und vereinbaren die Bedingungen.
  4. Der Auftrag wird schriftlich festgehalten: Route, Termine, Preis, Zahlungsziel und Dokumente.

Worauf Sie bei der Wahl achten sollten

  • Märkte: Welche Länder sehen Sie mit einem deutschen Konto – nur Deutschland oder auch Europa und das Vereinigte Königreich?
  • Kontaktdaten: Ab wann sehen Sie die Kontaktdaten des Auftraggebers – sofort, nach Bezahlung oder erst nach Freigabe?
  • Firmenprüfung: Welche Unterlagen werden geprüft, und von wem?
  • Kosten: Abo oder Provision pro Ladung, gibt es eine Testphase, und wie kündigen Sie?
  • Sprache und Support: In welcher Sprache ist die Plattform, und wie erreichen Sie den Support?

Erfahrungen und Vergleiche

Erfahrungsberichte im Netz beziehen sich oft auf ältere Versionen einer Börse oder auf einzelne Relationen. Sehen Sie sich vor dem Kauf die Ladungen in Ihrer Region an und prüfen Sie, ob sie zu Ihren Fahrzeugen und Terminen passen.

GigFreight im Überblick

Die Kontaktdaten der Auftraggeber sehen nur Mitglieder mit einer vollständig bezahlten, aktiven Mitgliedschaft. Die Testphase gibt Zugang zur Plattform, aber nicht zu den Kontaktdaten.

Ladungen einstellen können nur zahlende Mitglieder und Nutzer in einer gültigen Testphase – über ein Broker-Konto (dieselbe Kontoart gilt für Speditionen und Verlader) eines verifizierten Unternehmens. Die Ladung erscheint in den Märkten des Kontos: Konten aus der EU sehen Europa und das Vereinigte Königreich.

Standard: 79 € im Monat, 199 € im Quartal, 359 € für 6 Monate. Elite: 129 € im Monat. Jeder Tarif beginnt mit 3 Tagen Test, vor Ablauf kündbar. Keine Provision pro Ladung.

Nach der Anmeldung ist die App – Übersicht, Fracht einstellen, Fahrzeuge und Abrechnung – auf Deutsch, wenn Sie sich auf Deutsch registrieren; die Sprache lässt sich im Profil ändern. Die öffentlichen Börsen sind auf Englisch; Orte, Länder und Filter funktionieren für ganz Europa.

Häufige Fragen

Was ist eine Frachtenbörse?

Eine Online-Plattform, auf der Auftraggeber Ladungen einstellen und Frachtführer sie finden und den Transport direkt mit dem Auftraggeber vereinbaren.

Welche Frachtenbörse ist die beste?

Das hängt von Ihren Relationen und Fahrzeugen ab. Vergleichen Sie Märkte, Zugang zu Kontaktdaten, Firmenprüfung und Kosten, und sehen Sie sich vor dem Kauf die Ladungen in Ihrer Region an.

Wie fange ich auf einer Frachtenbörse an?

Ladungen ohne Konto ansehen, ein Firmenkonto anlegen, Unterlagen zur Prüfung hochladen und einen Tarif mit Testphase wählen.

Kann ich eine Frachtenbörse ohne Anmeldung nutzen?

Die Frachtenbörse lässt sich ohne Konto ansehen: Route, Termine, Fahrzeugtyp, Gewicht und Preis jeder Ladung sind öffentlich, die Kontaktdaten des Auftraggebers nicht.

Ihr nächster Schritt

Sie suchen Ladungen? Sehen Sie sich die Routen an und öffnen Sie dann die Börse für Ihren Markt.

Logistikdrehscheiben

Was Sie erhalten

  • Kostenlos und ohne Konto: Lade- und Fahrzeugbörse ansehen.
  • Nach der Registrierung: 3-tägige Testphase (Karte erforderlich). Verifizierte Unternehmen können Ladungen einstellen.
  • Die Kontaktdaten der Auftraggeber werden mit der ersten Zahlung Ihres Tarifs freigeschaltet.

Weiterführend

Angaben auf dieser Seite zuletzt geprüft am 2026-10-16.