Komplettladung, Teilladung, Stückgut – was der Filter unterscheidet
| Komplettladung („FTL“) | Teilladung („Partial“) | Stückgut („LTL“) | |
|---|---|---|---|
| Belegung | Das ganze Fahrzeug, beim Sattelauflieger meist 33 Europaletten | Ein Teil der Ladefläche, nach Lademetern | Einzelne Paletten oder Packstücke |
| Ladestellen | Eine Lade-, eine Entladestelle | Mehrere Stopps auf einer Tour | Viele Sendungen, oft über ein Umschlaglager |
| Preis | Für die ganze Fahrt | Nach Lademetern oder Gewicht | Pro Sendung |
So finden Sie passende Ladungen
- Unter „Origin city“ den Ort eingeben, an dem Ihr Fahrzeug frei wird – etwa den Ort der letzten Entladung.
- Unter „Load type“ die Ladungsart wählen; für eine kombinierte Tour „Partial“ und „LTL“ gleichzeitig.
- Unter „Vehicle / trailer type“ das eigene Fahrzeug wählen, zum Beispiel „Curtainsider“ oder „Box Trailer“.
- Unter „Size & Weight“ mit „Max weight“ und „Max pallets“ den noch freien Platz angeben.
- Ladungen nach Preis pro Kilometer vergleichen; kurze Zwischenstopps ändern die Rechnung.
Teilladungen zu einer Tour kombinieren
Die erste Teilladung ist der Anker – idealerweise die mit dem festesten Termin. Weitere Ladungen suchen Sie im Umkreis dieser Ladestelle und in Richtung der Entladung. Bei der Reihenfolge gilt: Was zuerst entladen wird, wird zuletzt geladen.
Entscheidend ist der Platz, nicht nur das Gewicht. Ein Lademeter ist ein Meter Ladefläche über die volle Breite; darauf passen rund 2,5 Europaletten. Addieren Sie Lademeter und Gewicht aller Sendungen und fragen Sie nach, ob die Ware stapelbar ist, bevor Sie die zweite Ladung zusagen.
Komplettladungen in Deutschland
Komplettladungen sind einfach zu planen: ein Ladetermin, ein Entladetermin, keine fremde Ware auf der Fläche. Die Schwachstelle ist die Rückfahrt. Wer etwa Getränke aus Franken ins Ruhrgebiet fährt, sucht schon vor der Zustellung nach einer Komplett- oder Teilladung ab Dortmund, Essen oder Duisburg Richtung Süden.
Teilladungen füllen dabei die Lücke, wenn keine passende Komplettladung frei ist: Zwei oder drei Teilladungen auf derselben Achse ergeben oft eine bessere Rückfahrt als eine leere.
Beiladung, Sammelgut und Stückgut
Als Beiladung bezeichnet man eine Sendung, die zu einer bestehenden Ladung auf ein Fahrzeug dazugeladen wird – aus Sicht des Fahrzeugs also eine Teilladung. Mehrere Auftraggeber teilen sich dabei Fahrzeug und Tour.
Sammelgut entsteht, wenn eine Spedition viele Stückgutsendungen im Umschlaglager zu einer Ladung bündelt und am Ziel wieder verteilt. Wer einzelne Paletten direkt vergeben will, stellt sie in der Frachtenbörse als Teilladung oder Stückgut ein, mit Palettenzahl, Gewicht und Lademetern.
Für Verlader: Teilladungen richtig einstellen
- Lademeter, Palettenzahl und Gewicht genau angeben – zu knappe Angaben führen zu Platzproblemen auf dem Fahrzeug
- Angeben, ob die Ware stapelbar ist
- Zeitfenster mit etwas Spielraum planen, weil das Fahrzeug weitere Stopps anfährt
- Unter „Fracht einstellen“ Gewicht und Fahrzeugtyp angeben; Teil- und Komplettladungen unterscheiden Frachtführer in der Börse über den Filter „Load type“.
Beiladung: freien Laderaum füllen
Eine Beiladung ist eine Sendung, die zu einer schon geplanten Tour dazugeladen wird – etwa einige Paletten auf einem Fahrzeug, das ohnehin in diese Richtung fährt. Für Frachtführer füllt sie freien Laderaum, für Speditionen und Verlader ist sie eine Alternative zu einem eigenen Fahrzeug.
In der Börse finden Sie Beiladungen unter „Load type“ mit „Partial“ oder „LTL“; unter „Size & Weight“ grenzen „Max weight“ und „Max pallets“ die Suche auf den Platz ein, der auf Ihrem Fahrzeug noch frei ist. Wer eine Beiladung vergibt, stellt sie als Teilladung ein.
Kosten
Die Kontaktdaten der Auftraggeber sehen nur Mitglieder mit einer vollständig bezahlten, aktiven Mitgliedschaft. Die Testphase gibt Zugang zur Plattform, aber nicht zu den Kontaktdaten.
Ladungen einstellen können nur zahlende Mitglieder und Nutzer in einer gültigen Testphase – über ein Broker-Konto (dieselbe Kontoart gilt für Speditionen und Verlader) eines verifizierten Unternehmens. Die Ladung erscheint in den Märkten des Kontos: Konten aus der EU sehen Europa und das Vereinigte Königreich.
Standard: 79 € im Monat, 199 € im Quartal, 359 € für 6 Monate. Elite: 129 € im Monat. Jeder Tarif beginnt mit 3 Tagen Test, vor Ablauf kündbar. Keine Provision pro Ladung.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Teil- und Komplettladungen?
Eine Komplettladung belegt das ganze Fahrzeug und fährt direkt zum Empfänger. Eine Teilladung belegt nur einen Teil der Ladefläche und wird mit anderen Sendungen auf einer Tour kombiniert.
Wo finde ich Teilladungen?
In der Frachtenbörse unter „Load type“ die Option „Partial“ wählen und im Umkreis der eigenen Lade- oder Entladestelle suchen.
Wie finde ich Komplettladungen in Deutschland?
Mit „FTL“ unter „Load type“ und dem Ladeort unter „Origin city“; die Ergebnisse lassen sich nach Preis pro Kilometer sortieren.
Teilladung, Komplettladung oder Beiladung?
Eine Komplettladung belegt das ganze Fahrzeug, eine Teilladung nur einen Teil der Ladefläche. Eine Beiladung ist eine Teilladung, die zu einer schon geplanten Tour dazukommt; in der Börse finden Sie sie unter „Load type“ mit „Partial“ oder „LTL“.
Ihr nächster Schritt
Sie suchen Ladungen? Sehen Sie sich die Routen an und öffnen Sie dann die Börse für Ihren Markt.
Was Sie erhalten
- Kostenlos und ohne Konto: Lade- und Fahrzeugbörse ansehen.
- Nach der Registrierung: 3-tägige Testphase (Karte erforderlich). Verifizierte Unternehmen können Ladungen einstellen.
- Die Kontaktdaten der Auftraggeber werden mit der ersten Zahlung Ihres Tarifs freigeschaltet.
Weiterführend
- Frachtenbörse Deutschland
- Rückladungen
- Sprinter-Aufträge bis 3,5 t
- Was kostenlos ist
- Lademeter berechnen
Angaben auf dieser Seite zuletzt geprüft am 2026-10-15.